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Die Insel
Ummanz hat eine eigene interessante
Geschichte, die bis in die Slawenzeit zurückreicht. Sie wurde über
Jahrhunderte besonders geprägt durch die Zugehörigkeit zur Hansestadt
Stralsund. Von dort kam auch der
Antwerpener Schnitzaltar
nach Waase, der
vorher in der Stralsunder Nikolaikirche stand. Er hatte den Hanseaten nicht
mehr gefallen und deshalb verkauften sie ihn für wenig Geld nach Ummanz. Als
sie diesen Fehler erkannten, prozessierten sie lange um Rückgabe, jedoch
ohne Erfolg.
Bis zur Fertigstellung der ersten hölzernen
Klappbrücke im Jahre 1901 konnte man die Insel nur mit einer Fähre
erreichen. Das erste elektrische Licht brannte erst im Jahre 1953 auf der
Insel. In früheren Jahrhunderten hatte Ummanz mehrmals mit Hochwasserfluten
zu kämpfen. Zuletzt 1904 und 1913. Bei diesen Sturmfluten wurden jeweils
zwei Drittel der Insel überflutet.
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