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Das Naturschutzgebiet Vogelinsel Beuchel, liegt im nördlichen Ausfluss der Neuendorfer
Wiek, dicht vor der Einmündung der
Wiek in den Breetzer
Bodden, Es umfasst ca.17 Hektar, wobei die Vogelinsel selber nur ca. 3,8 ha
aufweist.
Geologisch handelt es sich um eine Strandwallbildung aus
marinen Sanden, die einem in geringer Tiefe anstehenden Geschiebemergelkern
aufsitzt. Von sichelförmiger Gestalt besitzt die Insel eine
Längsausdehnung eine Länge von ca.400 m und eine Breite von 100 m.
Seit den 20er Jahren als Brutplatz von Seevögeln bekannt, hat
die Insel von 1935-1938 den zahlenmäßigsten und artenreichsten Bestand. Es
brüteten ca. 3000 Paare Lachmöwen, 200 Paare Sturmmöwen und ca. 120 Paare
Flußseeschwalben. Ab 1940 wurde diese Insel als Naturschutzgebiet
geführt. Trotzdem kam es in den letzten Kriegsjahre und in den
Nachkriegsjahren zum völligen Untergang der Seevogelkolonie. Ab 1953 erholte
sich der Vogelbestand. Die vorherrschende Vogelart war die Lachmöwe (Ende der
70er Jahre ca.8000 Brutpaare).
Die Insel Beuchel dient der Erhaltung und Regeneration der
Küstenvogelfauna. Um diese Aufgabe gerecht zu werden, ist es absolut
notwendig die Insel in ihrer Abgeschiedenheit zu belassen.




Den Grundbestand der Brutvogelarten bilden heute u.a.
Lachmöwen, Sturmmöwen, Brandgänse, Mittelsäger, Stockenten u. Löffelenten.
Zurückgegangene Arten sind Rotschenkel, Brandseeschwalben und
Fluss-Seeschwalben. Verstärkt angesiedelt haben sich Reiherenten, Graugänse
und Höckerschwäne. Problematisch ist der Bestand der räuberischen
Silbermöwen.
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